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   13.06.13 23:05
    That´s live






Wenn sich die Welt dreht

Die Welt dreht sich und alles geht weiter und weiter und weiter. Alles ist so laut und hektisch. Nur du bist in der Vergangenheit hängen geblieben und fragst dich so viele Sachen.

Warum? Wieso? Wann? Wer? Wo? Wie lange? Wofür?

Jetzt soll es werden, wie es mal war. Das kann es aber nicht.

Was tust du? Wenn es schon nicht so wird, wie es mal war, dann auch nicht ähnlich. Dann ganz anders.

Alles was du willst ist jemand, der für dich die Welt anhält, um Ruhe zu schaffen. Der versucht zu fühlen, was du fühlst und dir das Gefühl von Stärke gibt und die Sicherheit, dass sich die ganze Welt ändern kann, aber eine Sache bleiben wird.

Das kannst du nicht haben?

Dann schmeiß es einfach auf den Müll - denn dann hat es keinen Sinn. Man muss sich für manche Sachen auch manchmal zu Schade sein. Ja, dann denkt man ,,NEIN......aber wenn es doch wieder so wird, wie es mal war......".............Bullsh*t

13.6.13 22:57


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Scheinbar

Manche Dinge können scheinbar verschwunden sein, auch wenn sie in Wirklichkeit noch existieren.

Leider können sie ebenso scheinbar existieren, obwohl sie in Wirklichkeit schon langsam und still verschwunden sind.

 

Und bei beiden Dingen duellieren sich Herz und Verstand- mitten in der Nacht - und sie lassen einen nicht schlafen.

Man muss eine Lösung finden, es wird aber keine geben.

Siegt der Verstand, verliert das Herz.

Siegt das Herz, verliert man den Verstand.

Eine Lösung hat immer mit Entscheidungen zu tun. Man muss einen Weg finden, der für einen am besten ist. Aber was ist gut und was ist schlecht? Warum fürchtet man Entscheidungen? Weil sie die Zukunft verändern. Jeder Schritt kann ein falscher oder ein richtiger sein. Und dann ist man wie erstarrt und kann keinen Schritt mehr gehen vor Sorge, er könnte falsch sein. Aber sobald man nichts tut, tut man etwas. Sobald man nichts tut, entscheidet man sich für das, was bereits ist und entscheidet sich dafür, dass es so weiter geht und richtig ist. Aber wäre das richtig, würde man nicht nach einer Lösung suchen. Die Starre, einfach keinen Schritt gehen zu können, treibt einen in die Enge. Und dann liegt man wach.

Was ist, wenn man denkt, etwas existiert nicht mehr und sobald man es aufgibt merkt man, dass es doch noch da ist? Und man konnte sich nie vorstellen, dass man jemals daran zweifeln würde, dass es überhaupt noch da ist. Und dann wirft man alles hin und man kann nicht mehr zurück. Was macht man dann? Man macht so weiter und hofft, dass es zurückkommt. Es war immer da und soll jetzt weg sein?

Das, was man an einem Menschen am meisten geliebt hat, das soll jetzt weg sein? Und war es überhaupt jemals da? Und man betrachtet Menschen dann aus einer anderen Perspektive. Man liebte die emotionale Nähe, jetzt bekommt man sie nicht mehr und hasst die Nähe. Und man hasst die Nähe, weil es nicht mehr ist wie es mal war und das einen verletzt. Was einen verletzt, dass will man löschen, einfach streichen. Man merkt, dass man diese Nähe nicht bekommt und schützt sich, indem man sich einredet, man brauche diese Nähe nicht und man möge sie nicht. Gleichzeitig hofft man, dass es sich wieder ändert.

Das Herz sagt dann: Es ist noch da, was nur kurz Pause macht und eigentlich existiert.

Der Verstand sagt dann: Du denkst es existiert noch......aber es war genug - es ist einfach nicht so und nicht mehr da.

Und dann duellieren sich Herz und Verstand - und es raubt einem die ganze Nacht.....und Tage und Wochen.......

12.6.13 01:23





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